29.07.2010
In den letzten Jahren hatte ich permanent Rückenschmerzen beim Laufen (manchmal sogar beim Sitzen, Stehen und Liegen) sowie Beinkrämpfe beim Schwimmen. Nicht selten musste ich deswegen Läufe nach 200 m abbrechen, konnte generell keine schnellen Einheiten schwimmen. Frustriert zweifelte ich an mir und meiner Eignung für sportliche Aktivitäten. Zwar kannte ich die hilfreiche Wirkung von Feldenkrais-Übungen bereits, betrieb sie jedoch lange nur halbherzig oder gar nicht. Vielleicht erschienen mir solche Übungen nicht so gut abrechenbar wie ein 10km-Lauf? Oder das Jammertal des Leidens war zu süß? Ich weiß es nicht wirklich… Jedenfalls habe ich vor sechs Monaten ernsthaft damit begonnen, Feldenkrais-Übungen in meinen Alltag einzubauen. Heute bin ich nahezu beschwerdefrei.
Im Rückblick kann ich sagen: Feldenkrais-Übungen haben mir sehr geholfen, meine Beschwerden los zu werden. Jedoch erst, als ich für meine Leiden selbst Verantwortung übernahm. Jetzt freue ich mich auf meine erste Ironman-Distanz am 10.07.2011. In der Vorbereitung darauf hat Feldenkrais-Training einen wichtigen Platz.
Stefan Fuchs (Schwimmer, Läufer, Triathlet)